Autogas

Autogastanks

Als Kraftstofftanks für Autogasfahrzeuge werden spezielle Autogastanks - in der Regel Stahlbehälter - verwendet, die mit entsprechenden Absperr- und Sicherheitseinrichtungen ausgerüstete sind. Alle Tanks werden einem speziellen Prüfverfahren unterzogen und müssen vom TÜV zugelassen sein. Man unterscheidet zwischen Zylindertanks und Ring- bzw. Radmuldentanks.

Gasfahrer-Service

Ringtanks gibt es als Vierlochtanks mit integrierten Armaturen und Sicherheitsventilen, 30° Tanks mit innen liegendem Multiventil, 0° Tanks mit außen liegendem Multiventil sowie Tanks für Flüssiggaseinspritzung mit einer eingebauten Pumpen-Sicherheits-Kombination wie z.b. bei Vialle.Ringtanks werden anstatt des Reserverades in der Radmulde oder außen liegend unter dem Fahrzeugboden montiert. Als Ersatz für das Reserverad wird ein Reifenpannenset mitgeführt, bei den meisten seriösen Anlagenherstellern gehört dieses Reifenfüllkit zum Lieferumfang.

Gasfahrer-Service

Zylindertanks haben meist ein größeres Volumen als Ringtanks und werden ebenfalls mit Armaturen und Sicherheitsventilen oder einer Pumpen-Sicherheits-Kombination ausgestattet. Die Montage der Tanks erfolgt entweder im Kofferraum hinter der Rücksitzbank oder auf der Ladefläche z.B. bei Pickups.

Da Autogas unter verhältnismäßig geringen Drücken von ca. 8 bar in flüssiger Form (zum Vergleich: Erdgas mit ca. 200 bar) gespeichert wird, erzielt man schon mit relativ kleinen Autogastanks eine akzeptable Reichweite. Mit den derzeit verfügbaren Tankgrößen lassen sich problemlos 400 bis 600 Kilometer, je nach Fahrweise und Fahrzeugtyp, mit einer Tankfüllung zurücklegen.

Das Tanken von Autogas ist ebenso einfach wie das Tanken von Benzin oder Diesel. Das Befüllen des Autogastanks dauert unwesentlich länger als das Tanken von konventionellen Kraftstoffen. Alle Autogastanks benötigen jedoch immer ein Sicherheitspolster um die Ausdehnung des flüssigen Autogases bei Temperaturschwankungen zu ermöglichen. Der Füllvorgang wird durch die automatische Füllstandsregelung beendet, sobald 80 % maximaler Füllstand erreicht sind.

Achtung! Manipulationen an der Füllstandsregelung sind gefährlich und können zu ungewolltem Gasaustritt führen. Explosionsgefahr!