Was ist "LPdi-Technologie"?
Innovation
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Bildquelle: Vialle
Mit der Entwicklung von LPdi (Liquid
Propane Direct Injection) hat Vialle, als
Hersteller alternativer Kraftstoff- und Autogassysteme, erneut seine
technologische Führungsrolle ausgebaut. LPdi ist eine
Weiterentwicklung des Vialle Lpi-Systems, bei welchem das Autogas
nicht mehr verdampft sondern in flüssiger Form in die Ansaugbrücke
eingespritzt wird. Wie beim Lpi-System verbleibt das Autogas auch
beim LPdi-System während des gesamten Prozesses im flüssigen
Zustand. Beim LPdi-System kann jedoch, durch die Verwendung einer neu
entwickelten Technologie für direkteinspritzende Motoren, zum ersten
Mal auf den Einbau der Autogasinjektoren in den Ansaugkrümmer
verzichtet werden. Das Autogas wird direkt, über die
Benzineinspritzdüsen, in den Zylindern eingesprizt. Für diese
Technologie wurden von Vialle neue Komponenten entwickelt und
patentiert.
Vorteile
Das LPdi-System von Vialle hat
gegenüber bisherigen Systemen entscheidende Vorteile. Das System ist
komplett Wartungsfrei, da aufgrund der Direkteinspritzung in den
Zylinder keine Filter benötigt und damit gewechselt werden müssen.
Darüber hinaus entfälllt der Eingriff in das Kühlsystem des
Motors, hierdurch bleibt die gesamte Leistung erhalten.
Die direkte
Kraftstoffeinspritzung des umweltfreundlichen Autogases reduziert den
CO2 Ausstoß um bis zu 20%. Die Direkteinspritzung ermöglicht eine
äußerst genaue Dosierung der Kraftstoffmenge. Diese wird über das
Benzinmotorenmanagementsystem, welches komplett erhalten bleibt
gesteuert, was wiederum dem Verbrauch und dem Fahrverhalten zu Gute
kommt. Der Euro-5-Emissionswert wird auch nach Einbau des Systems in
Neu- und Gebrauchtwagen beibehalten.
Technik
Im LPdi-System kommt der vom LPi-System
bekannte Tank mit integrierter Membranpumpe zum Einsatz. Die Pumpe
stellt die Druckerhöhung und die Zirkulation des flüssigen
Autogases sicher. Das Herz des LPdi-Systems ist die patentierte "Fuel
Selector Unit" (FSU), welche eine fehlerfreie Schaltung zwischen
Benzin und Autogas ermöglicht. Die FSU steuert sowohl die Benzin-
als auch die Autogaszufuhr und sorgt dafür, dass die gewünschte
Kraftstoffmenge zur original verbliebenen Hochdruckpumpe gelangt. Die
Pumpe erhöht den Kraftstoffdruck auf bis zu 100 Bar. Nach
Installation fährt das Fahrzeug automatisch, wie beim LPi-System auf
Autogas. Einzigartig ist, dass das LPdi-System bereits mit Autogas
startet.
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Bildquelle: Vialle
Das Benzin-System verbleibt nur noch
als zusätzliche Möglichkeit, sollte der Autogas-Tank leer sein.
Selbstverständlich kann der Fahrer auch manuell zwischen den beiden
Kraftstoffarten wählene. Autogas hat die Physikalische Eigenschaft,
dass es unter bestimmten Umständen, z.B. durch Temperatureinflüsse,
verdunsten kann. Dieses kann zu einer etwas längeren Startzeit als
beim Benzin-Betrieb führen. Um dies auf eine Minimum zu beschränken,
wird bei einigen Modellen bereits bei der Öffnung der Fahrertür die
Autogas-Pumpe aktiviert. Hierdurch kann das verdampfte Autogas durch
Druck wieder in den flüssigen Zustand zurück gewandelt werden.
Verfügbarkeit
LPdi ist ein für verschiedene Marken
einsetzbares System. Nach aufwendigen Testverfahren liefert Vialle seit Mitte Januar 2010 das LPdi-System für Fahrzeuge des
VAG-Konzerns aus. Weitere Marken folgen.
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Quelle: Vialle Alternative Fuel Systems B.V.