Und so funktioniert eine Autogas-Umrüstung mit einem Vialle-LPi-System
-
-
Bildquelle: Vialle
Nachfolgend zeigen wir Ihnen den Einbau eines fahrzeugspezifischen Vialle LPI-Systems am Beispiel eines Opel Insignia Limousine mit einem 1.8 l Benzinmotors mit dem Motorcode A18XER.
Vialle liefert generell jedes LPi-Kit mit einer fahrzeugspezifischen Einbauanleitung aus, nach der der Einbaubetrieb die Nachrüstung vornimmt. Der Einbau beginnt bei diesem Fahrzeug mit der Demontage des Ansaugkrümmers. Der Krümmer wird zum zuständigen Vialle Center verschickt, dort gebohrt und mit den LPi-Injektoren bestückt wieder zurückgesendet. Der fachmännische Einbau der Injektoren ist für eine problemlose Funktion der Anlage entscheidend.
-
-
Bildquelle: Vialle Center Autogas Mitteldeutschland
Anstelle des von den Einblassystemen
bekannten Verdampfers, wird bei der flüssigeinspritzenden LPi-Anlage
eine platzsparender Druckregler/Koppelblockeinheit an der
vorgegebenen Stelle montiert. Die Einheit verbindet die Vor- und
Rücklaufleitungen vom Flüssiggastank mit den Leitungen der
Ansaugbrücke.
Die sonst übliche und zeitaufwendige
Einbindung der Gasanlage in das Kühlsystem des Fahrzeuges entfällt
bei dieser Technologie. Damit ist auch eine bisweilen auftretende
Leckage im Kühlsystem ausgeschlossen.
-
-
Bildquelle: Vialle Center Autogas Mitteldeutschland
An den Druckregler werden die Vor- und Rücklaufleitungen der Fuelrailbrücke auf der Ansaugbrücke verbunden. Auf Grund der Platzverhältnisse im Motorraum des Insignia verbaute Vialle anstatt der üblichen Einzelinjektoren eine sogenannte Fuelrailbrücke. Das heißt, vier einzelne Injektoren werden zusammengekoppelt und mittels Spezialschläuchen mit den in dem Ansaugtrakt montierten Einspritzdüsen verbunden.
-
-
Bildquelle: Vialle Center Autogas Mitteldeutschland
Neben dem Batteriekasten wird das Lpi-Steuergerät mit der bereits vorprogrammierten fahrzeugspezifischen Software sowie einer zusätzlichen Sicherungsbox installiert. Da die Regelung des LPi-Systems auf dem "Master-Slave-System" basiert, also lediglich die Kennfelder des originalen Benzin-Steuergerät auf das Gas-Steuergerät adaptiert, bleiben alle ursprünglichen Eigenschaften des Fahrzeuges erhalten. Die Einspritzsignale kommen weiterhin vom Benzin-Steuergerät, gehen als Input ins LPG-Steuergerät und werden dann an die LPi-Injektoren weitergeleitet.
-
-
Bildquelle: Vialle Center Autogas Mitteldeutschland
Die Tankanzeige mit dem integrierten vollautomatischen Umschalter für Autogas/Benzin wurde gut sichtbar in die Mittelkonsole integriert und informiert zuverlässig über den momentanen Füllstand für Autogas.
Sollte das Autogas einmal zur Neige gehen, schaltet das LPi-System automatisch in den Benzinmodus um.
-
-
Bildquelle: Vialle Center Autogas Mitteldeutschland
Der mit ca. 57 Liter Autogas befüllbare
Spezialtank mit integrierter Hochdruckpumpe wird platzsparend in die
Reserveradmulde eingebaut. Das zugehörige Leitungspaket, bestehend
aus Vor-und Rücklaufleitung sowie den Steuerkabeln geschützt durch
ein Panzerwellrohr, wird unter dem Fahrzeugboden nach vorn zur
Druckregler/Koppelblockeinheit verlegt.
-
-
Bildquelle: Vialle Center Autogas Mitteldeutschland
Die Minibetankung für Autogas wurde
platzsparend in die Tankklappe integriert und ist somit von außen
nicht zu sehen und doch leicht erreichbar.
Alles in allem fügt sich das wartungsfreie und zuverlässige Vialle Lpi-System harmonisch in den neuen Opel Insignia ein. Auf den ersten Blick ist die Nachrüstung nicht von einem Werkseinbau zu unterscheiden.
Vialle Alternative Fuel Systems B.V. aus den Niederlanden überzeugt einmal mehr durch seine innovative Technologie und die herausragende Qualität seiner Bauteile.